Schätze im Nordosten der Insel Mallorca.

Nach der Schlacht von Zamma im Norden Áfrikas, an der Balearische “Honderos” (Steinschleuderer) teilnahmen, gingen die Karthager in die Diaspora auf der Flucht vor den Römern. Eine karthagische Flotte lief aus dem Hafen aus, beladen mit den Schätzen aus den Tempeln, Göterstatuen aus purem Gold, Edelsteine, Schätze die angesammelt wurden seit der Zeit DIDOs, der Gründerin der Stadt. Ziel dieser Flotte war die Insel Mallorca, treue Verbündete der Karthager in ihrem Krieg gegen Rom. Der Legende nach liegt dieser immense Schatz in den Bergen nahe Sant Llorenç des Cardassar, die unter dem Namen “Les Montanyes del Tresor“ (Die Schatzberge) bekannt sind. Es gab vor langer Zeit einen Zeugen dessen, “Jordi de´s Tresor“, der durch eine Höhle zu dem Schatz gelangte, aber sich vor dem “Dimoni d´Or“ (Gold-Teufel), aus purem Gold geschmolzene Stierfiguren oder von punischen Göttern, erschrak und daraufhin entfloh, ohne etwas von all diesem anzurühren. Ob dies wohl der Schatz der Karthager war?!....

Am 31. Dezember 1229 fiel die Katalanisch-Arago-nische Armee in die Stadt Medina Mayurca (Palma) ein durch eine in der Befestigungsmauer geöffnete Bresche. Die Mauren hatten sich bisher heroisch verteidigt aber der Hunger und die Krankheiten gaben letztendlich den Truppen des Königs Jaime I von Aragonien (Iacobus I Maioricarum et Aragorum Rex) den Sieg. Diese Nacht starben über zwanzigtausend Personen durch den wilden Angriff der Christen. Trotzdem gelang es mehr als dreissigtausend Frauen und Kindern durch ein im Nordosten der Stadt gelegenes Tor zu entfliehen. Den Christen gelang es nicht, den Schatz zu finden, den die Mauren während Jahrhunderten Handel und Piraterie angesammelt hatten. Grausame Verhörungen fanden statt denen nicht einmal der Maurenkönig entkam, aber der Schatz wurde nie gefunden. Es gibt eine Legene nach der der Schatz in den Bergen von Sant Jordi bei Son Servera in einer Höhle versteckt liegt, darauf wartend dass einer jener flüchtigen Mauren ihn wiederfindet.

Zu dieser Zeit wurde eine unbeladene Maultierkaravane angehalten von der die Mauren nie verrieten, was sie mit ihnen transportiert hatten... . Die Nähe zu Menorca machte aus dem Nordosten Mallorcas einen idealen Ort um zu versuchen, dorthin zu gelangen, da sie auch Teil des Muselmanischen Reiches war

Mallorca war auch die letzte Hochburg der Templer, die hier enorme Vermögen hatten. Viele kamen hierher auf der Flucht vor ihren Verfolgern. In den Schiffen transportierten sie all ihr Gut und ihre Schätze die in ihren Palästen und Klostern versteckt wurden. Andere dienten dazu Günste zu erkaufen. Aber der grosse Schatz von Jerusalem, zusammen mit dem höchsten Reichtum, dem Heiligen Gral, wurde nie gefunden... sie sind weiterhin versteckt, vielleicht an irgeneinem Ort hierzulande.

 

 

Die Geschichten und Legenden über vorhan-dene Schätze sind zahl-reich im Nordosten Mallorcas. Viele sind Phantasien der Leute, die in der Wärme des heimischen Feuers während der Winter-nächte ihre Geschich-ten erzählten. Anderen gibt die Geschichte eine Grundhaltigkeit und eine Glaubhaftig-keit, die es sich lohnt nicht zurückzuweisen.

 

 


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