STRAND VON CALA MILLOR.

 Mit einer Länge von über 2 km und einer durchschnittlichen Breite von 50 m bietet der Strand von Cala Millor einen feinen sauberen Sandstrand mit einem Abfall von nur 4 %.

Seine Schönheit, das immer blaue und durchsichtige Wasser, die moderne Infrastruktur und die gewissenhafte Arbeit der beiden zuständigen Gemeinden hat dazu beigetragen, dass der Strand von Cala Millor mit der blauen Flagge der Europäischen Gemeinde ausgezeichnet wurde.

 

  

Der Strand von Cala Millor befindet sich an Mallorcas Ostküste und gehört zu den Gemeinden Sant Llorenç und Son Servera. Er ist ca 60 km von Palma und 20 km von Manacor entfernt.

     Cala Millor ist eins der Touristenzentren mit dem grössten Wachstum und Entwicklung Mallorcas. Seine touristische Expansion begann Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre, und hat seitdem nicht aufgehört. Es ist gegenwärtig eine der bekanntesten und meistbesuchten Zonen Mallorcas. Vor allem für Europäer und insbesondere Deutsche ist es ein beliebter Ferienort.

  Ausser Strand und Sonne bietet Cala Millor seinen Besuchern eine grosse Auswahl an Möglichkeiten für Freizeit und Spass. Die sechs Kilometer fast flache Ausdehnung ermöglichen wunderschöne Ausritte oder Ausflüge mit dem Fahrrad. Sportsfreunde finden ein breites Angebot: Tennisclubs- und  Schulen; Golfplätze, Sportcenter mit Squashpisten, Bowlingbahnen und Fitnessstudios; Windsurfing und Segelsport; Tauchen; Angeln und vieles mehr. Ganz in der Nähe befindet sich der einzige Auto-Safari Mallorcas, der mit seinen zahlreichen exotischen Tierarten und vielfachen Einrichtungen Spass bietet für Jung und Alt.

Eine weitere Attraktion ist die Internationale Luftballon-Regatta, die jedes Jahr Ende April den Himmel über Cala Millor in ein Farbenfest verwandelt und an der über 50 Ballons aus mehr als 12 Ländern teilnehmen.

Besondere Erwähnung verdienen die zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten die die Gegend bietet: Die Costa de los Pinos mit seinen Naturstränden und dem Golfplatz; Cala Bona, kleines Fischerdorf mit seinem wunderschönen kleinen Fischerei- und Sporthafen und einigen künstlichen Stränden; Port Nou und Port Vell, ruhig gelegene Wohnsiedlungen mit kleinen Buchten und Naturstränden; Sa Coma, dessen feiner Strand sich bis nach S'Illot erstreckt, wo einige prähistorische Siedlungen (Talayots) zu finden sind; die Punta de N'Amer, Naturschutzgebiet mit einem alten Wachturm aus dem siebzehnten Jahrhundert von dem aus man die ganze Bucht überblicken kann; und schliesslich die Ortschaften Sant Llorenç und Son Servera, mit ihren typischen Gebäuden und engen Gassen, Geschäften und Märkten.

   Der starke wirtschaftliche Wachstum Cala Millors in den letzten 30 Jahren, verursacht durch die ständig wachsende Anzahl Touristen die hier ihren Urlaub verbringen, hat dazu geführt dass die Infrastruktur laufend verbessert und vervollständigt wurde. Dies trägt dazu bei, dass Cala Millor heutzutage eines der führenden Touristenziele in Europa ist.

 

Es ist etwas schwierig, ein genaues Perfil der Einwohner dieses Ortes zu geben. Die kosmopolite Atmosphäre ist vielleicht ein Beispiel für das, was man eine echt europäische Stadt nennen könnte. Man braucht nur auf die Strasse zu gehen um zu sehen, dass es hier keinen gemeinsamen Nenner gibt. Zu den Einheimischen gesellen sich Menschen aus aller Herren Länder, die hier ihren Urlaub verbringen oder sich fest niedergelassen haben.



Dort ist der Mallorquiner, mit seinem ruhigen und etwas permissiven und sorglosen Charakter, der in den letzten Jahrzehnten einen tiefen Wandel miterlebt hat von einer Agrargesellschaft zu einer die vom und mit dem Tourismus lebt. Mit seiner nicht besonders ehrgeizigen Art, eher abwartend und die Lage bewertend trifft man ihn heutzutage eher hinter einer Theke im Geschäft, Hotel oder Bar an als auf dem Feld. Einige haben sich zu grossen Geschäftsleuten entwickelt, die aus dem Nichts Geschäfte aufgebaut haben, die heutzutage die Standarte der hiessigen Wirtschaft sind. Gleichzeitig haben sich Leute aus allen Teilen Spaniens hier niedergelassen, fröhlich und emsig, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, aus einem Traum Wirklichkeit zu machen. Eine Wirklichkeit, die heutzutage Leute aus ganz Europa anzieht, sei es als Urlaubsort oder als Zweitwohnort, wie zum Beispiel den Deutschen, mit seinem etwas kühlerem und reservierterem Charakter, der vor allem das Klima und die einzigartige Natur schätzt.

   Das alles in einer Atmosphäre, die so verschiedene Charaktere wie den afrikanischen, den südamerikanischen oder den asiatischen zu vereinigen gewusst hat , die - von einem selben Ziel angezogen - dazu beigetragen haben aus diesem Traum eine für jedermann erreichbare Wirklichkeit zu machen.

 

 

         

 

 


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