Ostküste: Ein Höhlenmeer


Texto y topografías / Texte und Topographie: Antonio Tocornal.
Fotografías / Fotographie: Patrick Meyenberger, Torben Wegener, Antonio Tocornal, Miguel Rigo.

   Die Ostküste Mallorcas, vom Cap Freu bis hin zum Cap de Ses Salines und insbesondere die Umgebung der Bucht von Cala Millor, ist ein privilegierter Ort für die Liebhaber des Höhlentauchens. Nicht umsonst liegt sie auf halbem Weg zwischen den berühmten Cuevas del Drach (Drachenhöhlen) und den Höhlen von Artá. Die Dunkelheit und die Stille, die uns beim Eintreten in diese Grotten umfangen, vervielfacht sich beim schwerelosen Eintauchen in eine unberührte, oder fast unberührte Seehöhle, einzig mit dem Licht unserer Lampen und nur mit dem Rythmus unseres Atmens vorwärtsgleitend. Höhlen, Grotten, Tunnel und Spalten gibt es zu Hunderten, in allen Schwierigkeitsstufen und noch viele von ihnen unerforscht. Muränen, Krebse, Meersäue, Goldhähnchen, und wirbellose Tiere als Einsiedler in symbiotischem Zusammenleben mit Anemonen, espirógrafos die ihre Kiemen in zerbrechlichen Fächern entfalten, und allerlei kleine Krustentiere die sich unter den Staktiten wimmeln sind die Einwohner dieser verborgenen Plätze despliegan sus branquias en frágiles abanicos, so nahe von uns und doch so unbekannt. In diesem Artikel stellen wir vier Beispiele von Seehöhlen vor, eine Einladung und eine Herausforderung für diejenigen, die diese faszinierende Welt des Höhlentauchens kennenlernen möchten.

 


DIE "TEUFELSHÖHLE”


 


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