Ein fast unvermeidlicher Ausflug für alle Mallorca-Besucher ist der Besuch einer der unterirdischen Höhlen die sich an Mallorcas Ostküste befinden: Die Hams- und Drac-Höhlen in Porto Cristo und die Höhlen von Artá faszinieren jedes Jahr tausende von Besuchern.


    

Die Schönheit dieser Grotten, teils mit unterirdischen Seen und geformt aus Stalaktiten, Stalagmiten und gewundenen Säulen, bewirken dass ihre Besucher sich in eine andere Welt versetzt glauben.

          Dieser Eindruck wird verstärkt durch so magische Namen wie "Dianas Bad", "Verwunschene Stadt", oder "Engels Traum", Bezeichnugen die einige der eigentümlichsten Formationen dieser Grotten erhalten.  Die Höhlen sind 40 - 50 Millionen Jahre alt. Die Stalaktiten und Stalagmiten werden durch die seit undenkbaren Zeiten andauernde Wirkung des Wassers auf die Kalkfelsen geformt. Die Hand des Menschen ist nur bei der Absteckung des Weges für den Besuch der Grotten ersichtlich.

          Die Höhlen von Artá befinden sich in der Gemeinde Capdepera und wurden 1806 von Joan Garau i Serra entdeckt.   Die Hams-Höhlen wurden 1905 durch Pedro Caldentey entdeckt, befinden sich in Porto cristo und sind bekannt wegen ihrer eigentümlichen und merkwürdigen baumartig geformten Säulen, sowie einem unterirdischen See und die als "Engels Traum" bekannte Region. Dort wird dem Besucher ein klassisches Konzert geboten mit dem er 20 Minuten lang in eine Zauberwelt versetzt wird.    Die Drac- oder Drachenhöhlen befinden sich ebenfalls in Porto Cristo und wurden erstmals im Jahre 1878 erforscht. Sie wurden von den Inselvorfahren verehrt, da man glaubte dass ein Drache die Höhle bewohnte, woher auch der Name stammt. Im Jahre 1896 drang der französische Forscher E. Martel, begleitet von Fernando Moragues, Pedro Bonet de los Herreros und Louis Armand, in die Grotten ein (es war bekannt dass sie in einem See endete aber niemand hatte sich je darüberhinaus gewagt.) Finanziert wurde die Expedition vom Erzherzog Luis Salvador von Österreich, der den französischen Wissenschaftler einlud, die Höhle zu erforschen.

Der bedeutendste Fund war ohne Zweifel der grosse See, heutzutage als Martelsee bekannt (er gilt als einer der grössten unterirdischen Seen Europas) und in dem täglich ein klassisches Konzert gegeben wird.


 

 


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