Gegenwartskunst in ihrer vollendetsten Form: die tropischen Gärten der “Casa March”

CASA MARCH

Tropische Gärten und Freilichtmuseum gegenwärtiger Kunst.

Auf einem kleinem Hügel mit einer Oberfläche von 60.000 qm befindet sich der Palast "Sa Torre Cega", der um das Jahr 1911 erbaut wurde. Die Bezeichnung kommt von einem Wachturm aus dem XV.-XVI. Jahrhundert, der errichtet wurde um die Bewohner der Küste vor Piratenangriffen zu warnen. Anfangs der 60er Jahre erbte D.Bartolomé March Servera den Besitztum. Zusammen mit dem Englischen Landschaftsarchitekten Russel Page renovierte er den Park der den Palast umgibt indem er moderne und klassische Skulpturen in perfekter Harmonie mit der Vegetation in die Landschaft einfügte.

Diese Symbiose kann man besonders gut auf dem kleinen Platz der Olivenbäume bewundern, wo erfolgreich einige jahrhundertealte Exemplare dieser Bäume umgepflanzt wurden. Im Laufe der Zeit kam eine beachtliche Sammlung von über 60 Skulpturen aus verschiedenen Materialien zusammen, von einigen so wichtigen und bekannten Bildhauern wie Henry Moore, Rodín, Baltasar Lobo und Eduardo Chillida.

Henry Moore gilt als einer der wichtigsten Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Bronze und Marmor sind seine Lieblingsmaterialien und das zentrale Tema ist der Mensch.

Rodín ist ebenfalls einer der grossen Bildhauer des XIX. und XX. Jahrhunderts. Er brach mit dem Konventionalismus seiner Zeit um neue Horizonte zu eröffnen zur modernen Kunst.

Baltasar Lobo wurde 1911 in Zamora geboren. Er lebte und arbeitete in Paris, wo er moralisch und künstlerisch Schützling von Pablo Picasso war. Bis zum Jahr 1957 weigerte er sich seine Skulpturen auszustellen weil er seine Technik verbessern wollte. Heutzutage ist er durch seine zahlreichen Ausstellungen in Paris, Madrid und anderen wichtigen Städten Europas bekannt.

Eduardo Chillida wurde 1924 in San Sebastián geboren. Er ist gegenwärtig einer der bekanntesten Bildhauer Spaniens.



 


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