Feueher war Cala Bona (C.B.) ein kleiner Fischerhafen in einer kleinen natuerlichen Bucht gelegen. Am Anfang des Jahrhunderts gab es eine kleine Anzahl von Fischerbooten, die sich "Llauts" nennen , welche bei gutem Wetter auf das Meer hinausfuhren um zu fischen, um spaeter das gefischte Gut an anliegende Einwohner zu verkaufen. Es waren die Fischer oder ihre Frauen selber welche den Fisch verkauften, dazu benutzten sie eine grosse Muschel mit der sie Aufmerksamkeit auf sich zogen. Mit einfachem blasen in diese grossen Muscheln erzeugten sie einen Laut der dem Wind aehnelte und die Einwohner somit wussten das es wieder frischen Fisch gab.

 

CALA BONA  Mehr als manerwarten kann. 

Im Sommer fuellte sich Cala Bona mit Familien aus Son Servera welche ihren Sommerurlaub dort verbrachten. Ein Zeuge dieser Zeit ist D. Miguel Servera, ein Mann der die meiste Zeit seines Lebens in Cala Bona verbracht hat und heute mit Hilfe seiner Familie ein kleines Hotel bewirtschaftet eine Arbeit die er mit seiner Aufgabe als Touristen und Bauinspecktor des Buergermeisteramtes von Son Servera verbindet.

     

Sol Magazine.- Was meinen Sie ueber die Veraenderung Cala Bona's in den letzten 50 Jahren?

Miguel Servera.- Cala Bona hat sich sehr vergroessert, aber trotzdem seinen Flair erhalten, frueher fing Cala Bona an der Pension "La Luna" an und hoehrte an der Bar "Chiri" auf, dazwischen gelegen "Ca Na Matilde", (das heutige Hotel Cala Bona ), und ungefaehr zwanzig kleine Haeuser.

  Miguel erinnert sich an seine Jugendzeit als "Patro Pere" "Rondalles" (alte mallorquinische Erzaehlungen) bei "Petro-Max" Licht fuer Jung und Alt erzaehlte. Petro Max ist eine alte Gaslampe. Patro Pere wohnte genau da, wo sich heute das Restaurant "Can Bosco" befindet.

   In seinen Erinnerungen ist auch ein kleines Podium das das Buergermeisteramt jedes Jahr im Juli zu den Festlichkeiten der Carmen aufstellte. Die Carmen ist die Schuetzgoettin der Fischer.

   Waehrend frueher Cala Bona ein kleiner natuerlicher Fischerhafen mit seinen dazugehoehrigen Anwohnern war,ist er heutzutage neben Cala Millor einer der einflussreichsten Touristenzentren Mallorcas.

   Waehrend des Winters sind meistens viele Leute zum Wochenende in Cala Bona und in den letzten Jahren sind die Hotels im Hafen ganzjaehrig geoeffnet.

     Im Sommer ist der Hafen Cala Bona's voller Leben mit seinen vielfaeltigen Terrassen und seinen ausgefallenen Restaurants direkt am Meer, Restaurants wie "Can Bosco" wo man schoen frischen Fisch, sowie eine herzhafte und guenstige mediterranische Kueche essen kann. Nach einem ausgiebigen Essen laden Pup's, wie "Pup 60's" mit Musik der 60 Jahre zu einem gemuetlichen Drink ein.

   Heute ist der Hafen Cala Bona's mit den Touristikzentren verbunden, angefangen von Cala Millor, ueber Port Vell bis hin zur Kueste von Costa de los Pinos und hat es geschafft, altes mit neuem zu verbinden, ein Fischerhafen mit einem kleinen Sporthafen, Naturstraende mit neu angelegten Straenden,damit finden wir ein grosses Angebot aller moeglicher Dinge: Hotels, Appartments, Restaurants, Bar's, Discothequen, Ausfluege auf's Meer ,Windsurf, Wasserski und vieles mehr, mehr als man erwarten kann.


   

   CALA BONA MIT MEERSICHT.

  Die Fischerflotte von Cala Bona ist von 17 professionellen Fischerbooten zusammengesetzt, und ungefaehr um die hundert normalen Boote, mit welchen verschiedene Arten von Fischfang realisiert werden. Es gibt den handwerklichen Fang, den Kleinfang und Sportfischerrei.

   Das Handwerkliche Fischen wird seit kurzer Zeit wieder viel angewendet, die meist angewendete Methode von kleinen Fischerbooten ist die genannte "pesca de trasmallo", es werden Netze auf dem Meeresboden ausgebreitet welche je nach Fang zwischen ein Paar Stunden oder sogar Tage bleiben , diese Netze sind ungefaehr 1.5m breit und sind nie laenger als 1000 m, im Vergleich zu den angewendeten Grossfischerrei, ist diese Art von Fischen mit sehr viel Arbeit verbunden und hat auch nicht so verhehrende Folgen fuer den Meeresraum. Da jegliche Art von Fischerrei an verschiedenen Orten, und meist unkontroliert vor sich geht ist es unmoeglich Daten ueber den gesamten Fischfang zu geben.


DER HUMMER FANG.

   Diese Art von Fang ist eine der groessten Einkommen fuer unsere Fischer, da die Hummer einen sehr hohen Preis auf dem Markt pro Kilo erziehlen, ist der Bestand sehr geschwunden. Wenn man bedenkt das ein Hummer von einem Kilo ein Wachstumszeit von 10-12 Jahren braucht, ist es zu verstehen das man heute den Hummerfang streng kontrolliert und nur professionelle Fischer zulaesst. Die Hummer muessen ein mindest Gewicht erreichen und zur Paarungszeit im September ist der Fang komplett verboten.

   Juan Sureda Fons, Vorsteher des Fischerhafens, bekannt als "joan Tix" ist ein grosser Liebhaber dieses Fanges und hat dazu beigetragen das alte Braeuche wieder aufgenommen werden, wie zum Beispiel das Fest der Carmen am 17.Juli , Schutzgoettin der Fischer ,welches jetzt wieder jedes Jahr gefeiert wird.

Sol Magazine.- Wie beschreiben Sie das jetzige Panorama des Fischfanges?

Joan Tix.- Eine der groessten Probleme der Fischer ist nicht nur die schwere Arbeit , sondern das der Hafen direkt von der Cofradia vom Hafen Cala Ratjadas abhaengig ist. Das heisst das die Fischerboote zum tanken nach Cala Ratjada fahren muessen, da keine Stelle in Cala Bona vorhanden ist. Davon abgesehen gibt es auch keinen Ort an dem man den frischgefangenen direkt am Hafen verkaufen kann. Alles dies stoehrt uns doch sehr, noch mehr wenn wir die selben Steuern zahlen wie in den grossen Haefen auch.

Sol Magazine.- Meinen Sie das es eine Loesung dieser Probleme in Sicht ist?

Joan Tix.-  Es ist eigentlich wahr das die loesung der Probleme von heut auf morgen fast unmoeglich ist , im Moment sind wir dabei das die Cofradia uns eine Ort fuer den direkt Verkauf des Fisches ermoeglicht, und uns auch bei den Autoritaeten des Hafens fuer ihr Verstaendniss bedanken, welche uns den Transport des Fisches in normalen Wagen ohne vorgeschriebene Kuehlung ermoeglichen und so des oeffteren ein Auge zudruecken.

 

Einige der bekanntesten Fischarten: Dorada (Sparus aurata), Sargo (Diplodus sargus), Cabra (Serranus), Vaca (Serranus scriba), Morena (Muraena helena), Congrio (Conger conger), Escórpora (Scorpaena porcus), Mero (Epinephelus guaza), Entre los cefalópodos y crustáceos destacan: Calamar (Loligo vularis), Sepia (Sepia officinalis), Pulpo (Octopus vulgaris), Cigarra (Scyllardes latus) y la Langosta (Palinurus elephas).

 

 


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